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Werkstoffwissenschaftlicher Grundlehrgang
Stahl und Stahlfertigung

 
       
   
Module 1 - 3
Metallurgische Einführung in den Werkstoff Stahl
24 Ustd. 
 
 
 Broschüren
DownloadZert. Maßnahmne
     
   

Ziele: Verständnis grundlegender metallurgischer Zusammenhänge der Stahlherstellung
Zielgruppe: Technische (Ingenieure, Verfahrensmechaniker, Werkstoffprüfer, Instandhalter, etc.) und Kaufmännische (Ein- und Verkäufer, Produktionsplaner, Controller, etc.) Arbeitnehmer des Metallgewerbes und Arbeitssuchende mit entsprechender Ausbildung Zugangsvoraussetzung: Keine

       
   
Metallurgische Einführung in den Werkstoff Eisen
Modul 01 
 8 Ustd.
 
       
    Inhalte: Historische Bedeutung des Eisens; Entwicklung der Produktionsverfahren zur Roheisengewinnung von Rennöfen über Masseöfen bis zu modernen Hochöfen; Prinzip, Aufbau und Betrieb moderner Hochöfen; Aufgaben von Kohlenstoff, Sauerstoff und der Zuschläge in der Roheisenproduktion, Eigenschaftsvergleich von Stahl, reinem Eisen und Gusseisen  
       
   
Metallurgische Einführung in die Stahlverarbeitung
Modul 02 
 8 Ustd.
 
       
    Inhalte: Aufbau und Prinzip moderner Stahlerzeugungsverfahren: Sauerstoffblas-Verfahren und Elektrostrahl-Verfahren; Stahlerzeugungsrouten: Erz – Roheisen - Sauerstoffaufblas-Konverter und Schrott – Elektrolichtbogenofen; Prinzip des Pfannenofens; Frischen und Desoxydieren; Vergleich von Bockguss- und Stranggussverfahren; Ziele der Sekundärmetallurgie; ESU- und LBV-Verfahren, Pulvermetallurgie und Sprühkompaktieren und Vergleich der Verfahrensschritte  
       
   
Werkstoffwissenschaftliche Einführung in die Stahlumformung
Modul 03 
 8 Ustd.
 
       
    Inhalte: Kalt- und Warmverformung; Elastische und plastische Verformung; das Spannungs-Dehnungs-Diagramm; Rekristallisation und ihr Einfluss auf die Gefügestruktur, Qualitätsverbesserung durch Verformung; Schmieden und Walzen; Wärmebehandlungs- und Oberflächenzustände des Materials zum Lieferzeitpunkt; Darstellung der Produktionsverfahren von der Erschmelzung bis zur Auslieferung; virtuelle Stahlwerksbesichtigung  
       
   
Module 4 - 6
Werkstoffwissenschaftliche Einführung in die Stahleigenschaften, sowie deren Kontroll- und Einflussmöglichkeiten
32 Ustd. 
 
 
       
    Ziele: Verständnis der grundlegenden werkstoffwissenschaftlichen Zusammenhänge der Stahleigenschaften und ihrer Darstellung in genormten Beschreibungssystemen und Werkstoffblättern.
Zielgruppe:Technische (Ingenieure, Verfahrensmechaniker, Werkstoffprüfer, Instandhalter, etc.) und Kaufmännische (Ein- und Verkäufer, Produktionsplaner, Controller, etc.) Arbeitnehmer des Metallgewerbes und Arbeitssuchende mit entsprechender Ausbildung
Zugangsvoraussetzung: Ingenieurstudium oder Fachausbildung mit Werkstoffbezug (z.B. Maschinenbauer, Werkstoffprüfer, etc.), Berufstätigkeit mit Werkstoffbezug oder Teilnahme an den Modulen 1 – 3
 
       
   
Stahleigenschaften, Prüfmethoden und das Bezeichnungssystem der Stähle nach
DIN EN 10027
Modul 04 
 16 Ustd.
 
       
    Inhalte: Funkenproben; Spektroskopie; Ultraschallprüfung; Magnetpulverprüfung; metallografische Gefügekontrolle; Härte und Zähigkeit: Zugversuch nach EN ISO 10002; Kerbschlag-Biegeversuch nach EN DIN 10045; Kraft-Verlängerungs- und Spannungs-Dehnungs-Diagramm; Besuch eines technologischen Prüflabors (3h): Sichtproben: Blaubruchproben, Beizscheiben, Baumann-Abdruck; Werkstoffprüfung: Ultraschallprüfung, Härteprüfung, Zugversuch, Kerbschlagversuch; Bezeichnungssysteme der Stähle nach DIN EN 10027  
       
   
Beeinflussbarkeit der Werkstoffeigenschaften durch chemische Elemente
Modul 05 
 8 Ustd.
 
       
    Inhalte: Betrachtung der Stahlschädlinge Phosphor und Schwefel, der Gase Sauerstoff, Stickstoff und Wasserstoff sowie der Begleitelemente Silizium und Mangan; Eisen-Kohlenstoff-Diagramm; Stahleinschlüsse; Einfluss der Legierungselemente Nickel und Kobalt, der Karbidbildner Chrom, Molybdän, Wolfram, Vanadium und Niob; Informationen in Werkstoffblättern  
       
   
Modul 06
Modul 06 
 8 Ustd.
 
       
    Inhalte: Beeinflussbarkeit der Werkstoffeigenschaften durch die Gefügeausbildung: Auf- und Abkühlkurven; Binäre Zustandsdiagramme vollkommen löslicher, begrenzt löslicher und unlöslicher Stoffe; Kristallgitter und ihre Eigenschaften; Kristallisation reiner Metalle: Kristalle, Körner, Korngrenzen; Aufbau des Eisen-Kohlenstoff-Zustandsdiagramms; Grundgefüge von Stahl und Gusseisen; Besuch eines metallografischen Labors (4h): Probenentnahme, Einbetten, Schleifen, Polieren, Ätzen, Arbeiten mit dem Mikroskop und Gefügeerkennung  
       
   
Module 7 - 11
in der Fertigungstechnik
48 Ustd. 
 
 
       
    Ziele: Sensibilisierung für Prozesse, Fehlerquellen und Kosten der einzelnen Fertigungsverfahren unter Berücksichtigung der werkstoffwissenschaftlichen Zusammenhänge
Zielgruppe: Technische (Ingenieure, Verfahrensmechaniker, Werkstoffprüfer, Instandhalter, etc.) und Kaufmännische (Ein- und Verkäufer, Produktionsplaner, Controller, etc.) Arbeitnehmer des Metallgewerbes und Arbeitssuchende mit entsprechender Ausbildung Zugangsvoraussetzungen: Ingenieurstudium oder Fachausbildung mit Werkstoff- oder Fertigungsbezug (z.B. Maschinenbauer, Werkstoffprüfer, Anlagentechniker etc.), ungelernte Tätigkeit mit Werkstoff- oder Fertigungsbezug oder Teilnahme an den Modulen 4-6
 
       
   
Werkstoffe in metallurgischen Fertigungsverfahren
Modul 07 
 8 Ustd.
 
       
    Inhalte: Erschmelzungs- und Abstichverfahren; Sekundärmetallurgische Verfahren; Schrotte; Strang-, Blockguss, ESU; Erstarrung und Seigerung von Werkstoffen; Typische Probleme und ihre technischen und wirtschaftlichen Auswirkungen; Einfluss und Kontrollmöglichkeiten  
       
   
Werkstoffe in der Schmiede
Modul 08 
 8 Ustd.
 
       
    Inhalte: Schmiedbarkeit von Werkstoffen; Einfluss der Legierungselemente auf die auf die Warmverformung; Schmiedepressen und Langschmiedeaggregate; Fehler, Kosten und spezifische Risiken; Einfluss- und Kontrollmöglichkeiten  
       
   
Werkstoffe im Walzwerk
Modul 09 
 8 Ustd.
 
       
    Inhalte: Walzbarkeit von Werkstoffen; Einfluss der Legierungselemente auf die auf die Warmverformung; Walzstraßen und nachfolgende Arbeitsgänge; Einfluss der Knüppelausführung auf das Endprodukt; Fehler, Kosten und spezifische Risiken; Einfluss- und Kontrollmöglichkeiten  
       
   
Werkstoffe in der Wärmebehandlung
Modul 10 
 16 Ustd.
 
       
    Inhalte: Theoretische Grundlagen; Aggregate der Wärmebehandlung: Schmiedefeuer, offene Öfen, Salzbäder, Schutzgas- und Vakuumanlagen; Glühverfahren: Weichglühen, Normalisieren, Diffusionsglühen, Rekristallisationsglühen, Spannungsarmglühen; Härten; Anlassen; Vergüten  
       
   
Werkstoffe in der Oberflächenbehandlung
Modul 11 
 8 Ustd.
 
       
    Inhalte: Wirkungsweise, Vor- und Nachteile der wichtigsten Diffusionsverfahren Aufkohlen, Nitrieren, Karbonitrieren; Vor- und Nachteile moderner Beschichtungsverfahren BVD(physical vapor deposition) und CVD (chemical vapor deposition).  
       
    Informationen  
    Für weitere Informationen wenden Sie
Sich bitte an:

Herr Giertz
T. 02302. 29 22 56
M. jan.giertz@dew-stahl.com
 
   

 

 

 
   
   
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