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Ruhr Nachrichten |
08.05.2008 |
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Karrierewerkstatt für solide Bildung |
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Erfolgsfaktor Mensch heißt das Schlagwort
INNENSTADT „Wir begleiten und gestalten kleine und große Karrieren“, so lautet das Motto der Karrierewerkstatt der Deutschen Edelstahlwerke. Seit Jahresbeginn.
Gestern gab es den ersten offiziellen Kundentag. 41 Kunden, die dem Ausbildungszentrum bereits Vertrauen entgegen bringen, und potenzielle Neukunden gaben sich ein Stelldichein. Führten mit Ausbildern und Auszubildenden intensive Gespräche.
Im Rahmen des Kennenlern-Tages enthüllte Karl Haase, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Edelstahlwerke, das neue Firmenlogo – selbstverständlich aus solidem Edelstahl gefertigt. Weithin sichtbar prangt das großformatige Schild an der Außenfassade der Karrierewerkstatt.
Mit der Übernahme des ehemaligen Ausbildungszentrums Ruhr wurde die Basis für ein hochmodernes Kompetenzzentrum geschaffen. Schwerpunkte liegen in der Ausbildung, Weiterbildung und Studienförderung, ebenso Personalentwicklungsberatung. Als Dienstleistungsunternehmen stellt die Karrierewerkstatt den Mensch in den Mittelpunkt. Erfolgsfaktor Mensch heißt das Schlagwort. „Jedes Unternehmen, das langfristig erfolgreich am Markt bestehen will, muss stetig investieren: in Mensch und Technik“, betont Ute Dreher, Geschäftsführerin der Karrierewerkstatt. „Es sind vor allen Dingen die Menschen, die den Erfolg eines Unternehmens ermöglichen und sichern. Ihre Motivation und Lernbereitschaft sind die Voraussetzung für technische Erneuerungen und zukunftsweisende Konzepte.“
Bildung ist Thema Nummer Eins in der Werkstatt. In insgesamt 16 Ausbildungsberufen wagen junge Leute erste Schritte in eine vielleicht große Karriere. ↑ |
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WAZ |
08.05.2008 |
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Stahl eine Schmiede für Azubis |
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WITTEN 42 Betriebe schicken ihren Nachwuchs in die Karriere-Werkstadt der Deutschen Edelstahlwerke. Aus glänzenden Geschäften investiert das Wittener Unternehmen 75 Mio Euro
in die Zukunftssicherung
banner('rectangle','300x250'); Was die Deutschen Edelstahlwerke (DEW) auch anpacken, es glänzt. Das sahen am Mittwoch auch die 42 Kunden der neuen Karriere-Werkstatt, zumeist Unternehmer aus der nahen Umgebung. Die DEW stählt zurzeit 343 Auszubildende auf ihrem Berufsweg. Vor den Unternehmern wurde das silbern glänzende Logo der „Werkstatt” enthüllt. Hier wurden 300 000 Euro investiert für die Qualifizierung von Anfängern und Mitarbeitern. „Wir produzieren nicht nur Stahl, in der Karriere-Werkstatt geben wir jungen Menschen eine Chance”, sagt DEW-Vorstandschef Karl Haase. Bildung und Weiterbildung gehörten zur Unternehmensphilosophie wie Vollbeschäftigung und die Investitionen für die Zukunft. Für 2009 will die DEW 75 Millionen Euro in die Hand nehmen, zumeist im Bereich Metallurgie. „Wir gestalten und begleiten kleine und große Karrieren” hat die Werkstatt auf ihre Fahnen geschrieben. Geschäftsführerin Ute Dreher: „Außer den 230 Azubis der DEW kommen Auszubildende aus Witten und Umgebung, so von Lohmann Stahl in Herbede, Pilkington, J.D. Neuhaus Hebezeuge, der Georgsmarienhütte und der Edelstahlzieherei Mark (EZM) in Wetter-Wengern. Mit Personal, Maschinenpark und den Immobilien, so DEW-Chef Haase, sei die Karriere-Werkstatt „schon ein mittleres Unternehmen”. DEW hat es dem Ausbildungszentrum Ruhr (AZR), der Nachfolgegesellschaft des Bildungswerks Witten-Hattingen (BWH) abgekauft. Vom Preis will Haase nicht sprechen, zumal die Ausbildungswerkstatt bis in die 90er Jahre zur Thyssen-Tochter EWK gehörte. Mehr Glanz bekommt die DEW-Werkstatt jetzt noch an ihrer Fassade. Wie überhaupt und unübersehbar die Werksgebäude und -anlagen durch Farbe mehr Struktur bekommen. Das Kommunikationszentrum an der Herbeder Straße ist bis auf den Eingangsbereich (fertig Ende Mai) schon aufgehübscht, die Hauptverwaltung („rotes Haus”) modernisiert, demnächst folgen u.a. Hallen, Hochofen und Krananlage. Rund 5 Mio Eurolässt sich DEW die künstlerische Gestaltung in den Farben Blau bis Grün kosten. Vom Ruhrdeich aus gut zu sehen ist das Wachsen einer blauen Industriehalle, die zur Lagerung von Schüttgut hochwertiger Legierungen gebraucht wird. Allein dafür gibt DEW 4,3 Mio Euro aus. Anfang Juni soll sie fertig sein. Mit einem guten Stahlgeschäft rechnet Haase auch für 2008. „Der Auftragsvorlauf beträgt ein halbes Jahr.” Mehr Personal werde nicht benötigt, „die Beschäftigtenzahl bleibt aber stabil”. Die Deutschen Edelstahlwerke haben 4 200 Mitarbeiter, 500 (in Witten 100) mehr als im Jahre 2005. ↑ |
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Deutsche Edelstahlwerke |
13.05.2008 |
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Von Azubi zu Azubi |
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Voll war es am 13. Mai im Kommunikationszentrum der Deutschen Edelstahlwerke. Denn dort versammelten sich die 79 Schulabgänger, die im August mit ihrer Ausbildung in dem Unternehmen starten. 32 davon absolvieren ihre Ausbildung am Standort Witten, 20 in Siegen, 13 in Hagen und 14 in Krefeld. Insgesamt sieben der Auszubildenden werden parallel noch ein Studium beginnen.
Am Kennenlerntag mit dabei waren auch die Eltern, so dass sich letztendlich über 180 Personen in Witten versammelten, wo die Azubis zum ersten Mal auf die zukünftigen Kollegen der anderen Standorte in Siegen, Hagen und Krefeld trafen.
Nach Werksführungen an den einzelnen Standorten am Vormittag wurden sie von Arbeitsdirektor Peter Schweda, der Leiterin der Personalentwicklung Ute Dreher und vom Gesamtbetriebsratsvorsitzenden Rolf Kappelhoff begrüßt und über das Unternehmen, die Rolle des Menschen im Unternehmen und über die zu Beginn des Jahres gegründete KarriereWerkstatt informiert.
Daniel Düsentrieb lässt grüßen
nd dann kamen in der von Radiomoderator und Fernsehjournalist Martin Hüsener auch noch die zu Wort, die sich schon ein eigenes Urteil bilden konnten: Die Azubis, die sich im 1., 2. oder 3. Ausbildungsjahr befinden. Sie haben u. a. schon die Zusatzangebote des Unternehmens kennengelernt. Z. B. die Herbstakademie oder die Lehrantrittsfahrt. Letzteres findet in diesem Jahr übrigens zum ersten Mal für die Auszubildenden aller Standorte statt. Doch die fortgeschrittenen Azubis gaben nicht nur einen theoretischen, sondern auch einen praktischen Einblick in ihre Arbeit bzw. in eine reale Prüfungsaufgabe: Der Bau eines mechatronischen Systems zur automatischen Befüllung von Klickdosen. ↑ |
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WAZ |
14.05.2008 |
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Jugend begeistert sich für Stahl |
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HAGEN „Wir wollen nicht nur ins allgemeine Klagelied des Ingenieurmangels einstimmen, sondern wir wissen dass wir auch handeln müssen“, sagt Peter Schweda Arbeitsdirektor der Deutschen Edelstahlwerke im Rahmen des Workshop „Stahl ist nicht gleich Stahl“ für Oberstufenschüler. Die gezielte Ansprache und Information von Schülerinnen und Schülern sei wirtschafts- und gesellschaftspolitische Aufgabe eines jeden Unternehmens.
In Experimenten haben die Teilnehmer, Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 11 bis 13 Gelegenheit, chemische Analyseverfahren wie zum Beispiel die Verfärbung von Flammen durch Zufuhr verschiedener Elemente oder Werkstoffprüfverfahren wie Härte- und Zähigkeitsprüfungen kennenzulernen. Ist das Edelstahlbesteck vom Discounter wirklich so edel wie angegeben? Zwar nicht ganz zerstörungsfrei aber doch aufschlussreich konnten die Schülerinnen und Schüler auch eigenem Probematerial auf den „Zahn fühlen“.
Ziel dieser einmaligen Initiative ist es, den Nachwuchskräften von morgen, einen Einblick in das Facettenreichtum des Werkstoffs Stahl zu geben. Nicht ganz uneigennützig: Die Deutschen Edelstahlwerke machen bei der Gelegenheit auf die Studienmöglichkeiten aufmerksam. Mit einem freiwilligen Test zum Abschluss haben alle Teilnehmer die Chance eines von vier Mini-Stipendien für einen werkstofftechnischen Studiengang zu erhalten. Die Deutschen Edelstahlwerke übernehmen die Studiengebühren für das erste Semester an einer der namhaftesten Stahlunis. Ein Einstieg mit Suchtrisiko. „Wer einmal dabei ist der bleibt beim Stahl, denn Stahl ist sexy“, weiß Arbeits... ↑ |
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Ruhr Nachrichten |
14.05.2008 |
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Ziel ist, alle zu übernehmen |
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Jörg Hirsch über Ausbildung und Zukunft bei den Deutschen Edelstahlwerken
INNENSTADT Mit „glänzenden Zukunftsaussichten“ werben die Deutschen Edelstahlwerke in diesem Jahr um Auszubildende. Benedikt Reichel sprach mit Ausbildungskoordinator Jörg Hirsch (Foto) darüber, was neben dem Stahl noch glänzt in den Edelstahlwerken.
Herr Hirsch, gestern wurden 79 Schulabgänger als neue Azubis begrüßt. In wie vielen Berufen bilden sie Aus?
Hirsch: Derzeit bilden wir in 16 unterschiedlichen Berufen aus, von Industriekauffrau und -mann bis hin zum Verfahrensmechaniker.
Welche Ausbildungssparte wird am häufigsten nachgefragt?
Hirsch: Das ist tatsächlich die industriekaufmännische Sparte, gern auch mit dem Zusatz „EU“. Das heißt, dass die Auszubildenden für 14 Tage nach England gehen und dort in einem Betrieb ihr Englisch aufbessern. Aber auch die Nachfrage nach der klassischen Mechatroniker-Ausbildung ist groß.
Sie werben in ihrer Broschüre mit „glänzenden Zukunftsaussichten“. Liegt die Zukunft noch immer im Stahl?
Hirsch: Wir kriegen leider dieses altmodische Bild vom Stahl nicht aus den Köpfen raus, aber wer die Arbeit hier erlebt, erkennt schnell, dass Stahl etwas faszinierendes ist. Und auf dem Weltmarkt spielen Stahl und Stahlprodukte eine wichtige Rolle.
Wie viele von ihren Auszubildenden wollen und können Sie übernehmen?
Hirsch: Unser Ziel ist es, alle zu übernehmen. Wir bilden nicht aus, damit uns andere Firmen die Arbeitskräfte klauen. Im vergangenen Jahr haben wir vier Azubis nicht übernommen – aus persönlichen Gründen. Und wer eine Eins bekommt, kann gleich einen unbefristeten Vertrag unterschreiben.
Sie bieten auch die Möglichkeit neben der Ausbildung zu studieren. Wie groß ist die Mehrbelastung?
Hirsch: Das ist schon deutlich mehr. Die jungen Menschen durchlaufen die normale Ausbildung und gehen samstags oder an zwei Abenden in der Woche studieren.
Warum sollte sich jemand diesen Stress antun?
Hirsch: Wer einmal höhere, leitende Positionen anstrebt, braucht ein abgeschlossenes Studium. Es gibt aber auch die Möglichkeit nach der Ausbildung zu studieren und wenn wir in einer Person das Potenzial sehen, wird das Studium auch von uns mitfinanziert.
Gibt es in diesem Jahr noch ein Nachrückverfahren?
Hirsch: Nein, für 2008 haben wir alle Auszubildenden gefunden, die wir brauchen. ↑ |
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WAZ |
14.05.2008 |
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79 neue Azubis |
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Sie haben ihre Lehrstelle schon sicher. 79 Schulabgänger starten im August in elf verschiedenen Berufen eine Ausbildung bei den Deutschen Edelstahlwerken. 32 fangen in Witten an, die anderen in Siegen, Hagen und Krefeld. Beim gestrigen Kennenlerntag konnten die Azubis in spe schon einmal ihre künftigen Kollegen und bei Werksführungen auch ihren Arbeitsplatz kennen lernen. ↑
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